


Synthetische Membranen halten seit nunmehr über 80 Jahren Einzug in die moderne Separationstechnik. Mittels Membrantechnik gelingt es zuverlässig und wirtschaftlich effizient, Flüssigkeiten gezielt von weiteren Inhaltsstoffen zu befreien.
Die wohl bekanntesten Beispiele sind die Herstellung von Trinkwasser aus Meerwasser oder die Klarfiltration von Speiseessig oder Wein.
Seit der Verfügbarkeit kommerzieller Membranen für die Mikro-, Ultra- und Nanofiltration sowie der Umkehrosmose, hat sich durch die konsequente Weiterentwicklung von Membranmaterialien und Modulen das verfahrenstechnische Anwendungsspektrum ganz erheblich erweitert. Da es sich um eine junge Technologie handelt, wächst deren Anwendungsbreite stetig und ist noch lange nicht ausgereizt.
Membranverfahren lassen sich aus den Herstellungsketten zahlreicher Konsumgüter nicht mehr wegdenken. Gemäß den zugrunde liegenden Produktionsabläufen finden konventionelle druckgetriebene Membranprozesse heute sehr vielseitige Einsatzmöglichkeiten.